Auf der Rennstrecke, Motorrad, Unsere Fahrer 0

Fahrervorstellung Lars Stier

Ich bin der Lars Stier „KenazRider“, bin 23 Jahre alt und wohne in Siegen NRW.

Das Thema 2Rad begleitet mich schon mein ganzes Leben. Meine Eltern, beide begeisterte Motorrad
fahrer haben mich schon als kleines Kind mit auf diverse Motorrad Touren genommen und ich durfte
meinen Vater beim Schrauben zuschauen und ihm helfen indem ich ihm Werkzeug reichen durfte.
Als ich dann ein wenig älter wurde bekam ich mein erstes Motorrad, ein Pocketbike womit ich dann
am Wochenende diverse Industrieparkplätze mit unsicher gemacht habe.
Nach ein paar fahrten entschied mein Vater sich eine Enduro zu holen und mir eine Yamaha PW50 zu
kaufen um mit mir zusammen im Wald zu fahren.
Nach 5-6 Ausfahrten war klar das es auf dauer nicht gut geht, da es öfters mal Stress mit den Förstern
gab. Deshalb haben wir meine Maschine wieder verkauft und das Motorrad fahren war für mich zu diesem
Zeitpunkt erstmal Geschichte…
Dann nach ein paar Jahren habe ich den 25er Rollerführerschein gemacht und mir einen Yamaha Aerox
zugelegt. Durch meinen Vater bekam ich schon in den jungen Jahren beigebracht: Original ist langweilig.
Also begann ich mit ein paar Optischen wie auch Leistungstechnischen umbauten die später auch zu
einem besuch bei der Polizei führten, naja, Jugendsünden 😛

Mit 19 Jahren, als ich dann endlich das nötige Kleingeld zusammen hatte, habe ich den Motorradführerschein
gemacht und habe mir eine Yamaha XT350 geholt.
Durch Facebook erfuhr ein alter Freund davon der dann direkt den Kontakt zu mir wieder hergestellt
hat. Er zeigte mir seine Youtube Videos mit seiner Yamaha R1 und ich war total begeistert davon.
Also war klar: ICH BRAUCH EINE SPORTLER!
Direkt kam die XT350 ins Netz und eine Yamaha R1 rn04 in die Garage.
Ich muss sagen ich kam mit so einer Maschine anfangs überhaupt nicht klar und war echt
am zweifeln ob das dass richtige für mich ist, aber ich gab dem ganzen noch eine Chance.
Um mit dem Motorrad klar zu kommen, bin ich jeden Tag wo es trocken war zu meiner Hausstrecke gefahren
und habe dort bis Abends meine Runden gedreht. Nach ein paar Wochen lief es richtig gut
und ich habe mir das Ziel gesetzt das Knie aufm Asphalt zu bringen, was nach insg. 2 Monaten dann
auch funktioniert hat.
Dieser Tag war so der Zeitpunkt das ich richtig Blut geleckt habe. ich begann mich also immer mehr
zu verbessern, sogut wie jeden Tag zu fahren um immer schneller zu werden.
Nach ca. 2 Jahren gedrosselt auf meiner guten alten R1, habe ich mir meinen größten Traum erfüllt
eine BMW S1000RR zu besitzen.
Nach einem halben Jahr haben ein Freund und ich beschlossen ein Renntraining in Mettet zu buchen um
einfach mal die Erfahrung zu machen. Die ersten Turns war ich ein wenig überfordert wegen der
breiten Strecke, aber nach der Mittagspause dann hat es echt verdammt viel Spaß gemacht und ich
wusste nach diesem geilen Tag, dass ich öfters auf die Rennstrecke muss.

Nachdem ich 2 Rennstreckentrainings hinter mir hatte und die Saison zuende war, bin ich zu dem entschluss gekommen
nicht mehr auf der Straße zu fahren und verkaufte deshalb meine BMW und legte mir dafür eine Yamaha R6 RJ15 zu.
Meine erste Rennstrecken Saison mit der R6 lief richtig gut. Konnte mich jeden Trackday steigern und viel Erfahrungen
sammeln.
Am Ende dieser Saison beschlossen ein guter Freund und ich das Bridgestone 100 Endurance Rennen in Oschersleben mit zu fahren.
Ich war Anfangs echt Aufgeregt und wusste überhaupt nicht was auf mich zu kommt, da es mein erstes Rennen war und ich
durch Technische Probleme meines Teamkollegens sogar den Le Mans start machen musste, aber es lief alles soweit gut ab und wir machten
den 7. Platz mit unserem Team „Hässlich macht Schnell“.
Dieser Tag hat mir klar gemacht, dass ich mehr solcher Rennen fahren muss, da es einfach ein anderes Feeling ist als normale
Trackdays zu fahren.

Zufälligerweise wurde ich kurze Zeit später von jemanden angschrieben ob ich mit ihm und einen Kollegen lust hätte im RL-Cup mit
zu fahren. Ich fackelte nicht lange, nahm das angebot an und wir gründeten das Team „3Guys1Cup“ womit wir dieses Jahr beim Rl-Cup
am Start sind.
Ich bin gespannt was diese Saison auf mich zukommen wird.

Gruß Lars Stier

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